CUM informiert
GO-SPIRIT in Rodenbach
Mit herzlichem Applaus wurden die Chormitglieder von GO-SPIRIT zu ihrem Konzert
in der Protestantischen Kirche zu Rodenbach begrüßt.
Zur Einstimmung, das die Zuhörer zu einer kleinen musikalischen Reise durch die
Welt der Spirituals und Gospels einlud, sang der Chor „Let Your kingdom come“,
dessen Ausgangstext dem Vater unser „Dein Reich komme...“ nach Matthäus Kap. 6,
Vers 10, entnommen ist.
Zum besseren Verständnis der Liedinhalte, der Chor singt alle Lieder in
englischer Sprache, wurden von Angelika Brenner erklärende Texte vorangestellt.
Jerome Harris, dem Frontmann und Vorsänger, war es wiederum gelungen, die
Vielfalt der Spirituals und Gospels mit dem Chor eindringlich darzustellen. So
erklangen Lieder wie „Amazing grace“ - Solisten: Simone Storck, Heike Bergner-,
dessen Verfasser ein ehemaliger Kapitän eines Sklavenschiffes war, oder auch
„Nobody knows the trouble i´ve seen“-Solist: Hans Kallenbach- dass das Leid der
Menschen im irdischen Dasein widerspiegelt, durch den gut besuchten Kirchenraum.
Fröhlich vorgetragene Lieder wechselten mit besinnlichen ab, und so konnten sich
durch das mit Klatschen oder sich mit den Liedern im Takt wiegen, die Besucher
auf die ausschließlich „a capella“ vorgetragenen Lieder einlassen.
Bei „Walk in the light“-Solistin: Ute Druck- (gehe mit dem Licht) wurde der
Terroropfer vom 11. September 2001 mit Worten von Dr. Martin Luther King
gedacht.
„Sometimes i feel like a motherless child“-Solistin Heike Bergner- (manchmal
fühle ich mich wie ein von der Mutter verlassenes Kind) ein Lied, das vor 1865
entstand, also bevor das Gesetz, in dem die Sklaverei in Amerika aufgehoben
wurde, verabschiedet worden war, konnte man fast eine Stecknadel fallen hören,
so aufmerksam war das Publikum.
Pfarrer Kiefer aus Rodenbach bedankte sich herzlich auch im Namen der
Kirchengemeinde für die Darbietungen des Chors aus Trippstadt.
Stehender und dankbarer Applaus belohnten die Sängerinnen und Sänger für das
anderthalbstündige Konzert, das mit dem altbekannten „Rock my soul“ (Wiege meine
Seele) endete.
Theatergruppe CHAMÄLEON
Nach den Herbstferien, am 20. Oktober, beginnen wieder die Proben der
Theatergruppe CHAMÄLEON, einer Abteilung des Vereins CUM culture und mehr
Trippstadt e.V. Da einige Mitglieder der Gruppe sich selbstständig gemacht
haben, ist ein Neuanfang notwendig. Gesucht werden Menschen, die Freude am
Laienspiel haben und mit den Regeln und Erfordernissen eines gemeinnützigen
Vereins einverstanden sind. Mimik, Gestik und gute Aussprache sollen ebenso
erlernt werden, wie das Zusammenwirken in einer harmonischen Gemeinschaft, ohne
die das Theaterspielen, bei dem es auf jeden Einzelnen ankommt, nicht zu leisten
ist.
Interessenten ab etwa 16 Jahren sind herzlich willkommen. Proben donnerstags von
20.00 bis 22.00 Uhr in der Heidenkopfhalle. Informationen bei 1. Vorsitzender
Hans Kallenbach, Tel.: 06306 1834
Der Drache von Wilenstein, das neue Stück der Theatermäuschen
Seit Januar laufen die Proben der Theatermäuschen, der Nachwuchstheatergruppe des Vereins CUM culture und mehr Trippstadt e.V. Das neue Theaterstück "Der Drache von Wilenstein"- wiederum für große und kleine Menschen von Hans Kallenbach für die Gruppe geschrieben - spielt in unmittelbarer Umgebung von Trippstadt. So wird neben dem Schauplatz Karlstal mit "de Gääsekathrin ehre Hitt", der Burg Wilenstein, dem Wilensteiner Hof und der Wilensteiner Mühle auch das mittelalterliche Dorf Trippstadt eine Rolle spielen.
Die Zuschauer begegnen einem Professor, der das Leben der Dinosaurier erforscht, den Burgbewohnern samt Gesinde (Mägde und Knechte) den Bauern, dem Hofmarschall und natürlich auch dem Hofnarren. Dass der Drache dann auch noch dem Prinzen von Lutra (Kaiserslautern) begegnet und diesem Rätsel aufgibt, gehört ebenfalls in die erfundene Geschichte.
Die jungen Akteure bekommen bei den Probenarbeiten auch einiges über die "Pälzer Schbraach" und die historischen Hintergründe spielerisch mitgeteilt und somit fließt auch das Kennenlernen der engeren Heimat mit ein.
Carmen Kunas und Denise Nuber führen bei der 13-köpfigen kleinen Rasselbande Regie.